• Wie lange hält eigentlich eine Photovoltaikanlage?
    Eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr ist eine durchaus realistische Annahme. Hersteller wie z. B. SHELL SOLAR oder ISOFOTON bieten vor diesem Hintergrund 25 Jahre Leistungsgarantie. Ausschlaggebend für diese lange Lebensdauer ist allerdings die Qualität des zur Modulbefestigung verwendeten Materials und die fachgerechte Installation.
Noch Fragen?

Falls noch Fragen offen sind, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf! Wir beraten Sie gerne.

>> Kontakt >>

  • Soll ich mit dem Kauf meiner Solarstromanlage noch warten, bis Solarmodule mit höherem Wirkungsgrad auf dem Markt sind? Man hört so viel über Neuentwicklungen...
    Nein! Der Wirkungsgrad sagt nichts über den Ertrag, sondern nur etwas über die benötigte Dachfläche aus. Wichtiger ist die mechanische Stabilität und die Zuverlässigkeit im Betrieb. Die von uns angebotene System erfüllt diese Kriterien schon heute.
     
     
  • Ich habe mal gehört, dass Solarmodule mehr Energie für Ihre Herstellung benötigen, als sie jemals selber erzeugen können. Ist da was dran?
    Das war damals! Dieses Gerücht hält sich seit den Anfängen der Photovoltaik in den 50er Jahren. Damals wurden Solarmodule zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. Dabei wurde der Energierücklaufzeit kein großer Stellenwert beigemessen. Heute kann man von einer Energierücklaufzeit von ca. 3 Jahren ausgehen. Bezogen auf die lange Lebensdauer (s.o.) also ein sehr guter Wert.
     
     
  • Reicht der Strom von meiner Anlage, dann auch im Winter aus?
    Bei den von uns bevorzugt installierten System handelt es sich um eine sogenannte netzgekoppelte Photovoltaikanlage. Das bedeutet, daß Sie den Strom, den Sie benötigen nach wie vor aus Ihrem Netz beziehen, während der komplette Strom, den Ihre Photovoltaikanlage erzeugt, in das öffentliche Netz abgegeben wird. Dieser wird mit Euro 0,457 pro kWh (Stand 2003) von Ihrem Energieversorger vergütet. Geregelt ist dies im "Erneuerbare-Energien-Gesetz", welches am 01.04.2001 in Kraft getreten ist.
     
     
  • Muss man Photovoltaikanlagen reinigen?
    Nein, zum Glück nicht! Die für den Betrieb notwendige Reinigung erledigt der Niederschlag. Es gibt allerdings Gebiete mit starker Luftverschmutzung (Industrieanlagen), wo eine Reinigung von Zeit zu Zeit notwendig werden kann.
     
     
  • Wie kann ich denn mein Vorhaben realisieren?
    Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf! Wir beraten Sie gerne.
     
     
  • Darf die installierte Leistung des Solargenerators grösser sein als die Wechselrichter-Nennleistung?
    Die effektive Solargeneratorleistung ist abhängig von der Einstrahlung und der Solarzellentemperatur. Aus diesem Grund wird die Spitzenleistung nur ganz selten erreicht. Um eine optimale Auslastung des Wechselrichters zu erreichen, kann die Solargeneratorleistung etwas grösser gewählt werden als die Wechselrichterleistung. Als Grössenordnung soll die AC-Nennleistung des Wechselrichter mindestens 70-80% der installierten Solargeneratorleistung (kristalline Technologie) betragen. Wird der Solargenerator zu stark überdimensioniert, können empfindliche Mindererträge entstehen, da der Wechselrichter zu häufig im Bereich der Leistungsbegrenzung betrieben wird. Mit den verfügbaren PC-Simulationsprogrammen kann eine genaue Ertragsabschätzung mit den vorhandenen Ausgangsdaten gemacht werden.
     
     
  • Sollen gerahmte Solarmodule geerdet werden?
    Wir empfehlen gerahmte Solarmodule zu erden. Bei Solaranlagen, welche mit mehreren Teilanlagen auf demselben Dach aufgebaut werden, ist dieser Potentialausgleich auszuführen.
     
     
  • Auf was muss ich bei einer Installation mit mehreren Stringwechselrichtern achten?
    Die Wechselrichter müssen auf die verschiedenen Netzphasen verteilt angeschlossen werden. Bei einer Anlage mit beispielsweise drei Wechselrichtern, wird je ein Gerät auf die Netzphase L1, L2 und L3 angeschlossen.
     
     
  • Muss ich einen FI-Schutzschalter auf der AC-Netzseite einsetzen?
    In manchen Sringwechselrichter (z.B. SolarMax) ist bereits eine allstromsensitive Fehlerstromüberwachung integriert. Aus unserer Sicht ist ein externer FI-Schutzschalter deshalb nicht mehr nötig. Es ist aber möglich, dass einige EVU's dennoch einen FI-Schutzschalter vorschreiben.
     
     
  • Was muss ich während Wartungs- und Reinigungssarbeiten am Solargenerator beachten?
    Während Wartungs- und Reinigungsarbeiten am Solargenerator ist der Wechselrichter durch Freischalten der AC-Zuleitung vom Einspeisebetrieb zu trennen.
     
     
  • Was bedeutet Photovoltaik?
    Photovoltaik ist die Umwandlung von Licht-(Sonnen-)energie in elektrische Energie. Photovoltaikanlagen nutzen dünne Siliziumscheiben (Zellen) oder auch auf Träger aufgedampftes bzw. aufgespritztes Silizium bzw. andere Halbleiterstoffe (z.B. CIS, CdTe), die zu Modulen zusammengeschaltet werden, um aus der eingestrahlten Sonnenenergie elektrische Energie zu gewinnen. Silizium ist ein Halbleiter, der aus Sand (besteht überwiegend aus Silizium) gewonnen wird. Sand ist weltweit nahezu unbegrenzt verfügbar, deshalb wird es hier kein Rohstoffproblem geben.
     
     
  • Was sind Solarzellen?
    Solarzellen sind speziell vorbereitete Siliziumscheiben zur Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Sie bestehen aus Silizium mit zwei unterschiedlich geladenen Schichten.
    Jede einzelne Solarzelle kann eine Spannung von 0,5 Volt (vorgegeben durch die Eigenschaften des Siliziums) und eine Stromstärke (abhängig von der Größe) von ca. 3 Ampere Gleichstrom liefern.
     
     
  • Welche Arten von Solarzellen gibt es?
    Auf dem Markt erhältlich sind monokristalline, polykristalline und Dünnschicht -Solarzellen (amorphes Silizium, CIS, CdTe).
    Monokristalline Zellen werden aus einem Einkristallzylinder, der aus hochreinem Silizium (wie bei elektronischen Chips) besteht, hergestellt. Der Wirkungsgrad industriell hergestellter monokristalliner Zellen liegt derzeit bei ca. 16-18%
    Polykristalline Zellen werden meist aus einem gegossenen Siliziumblock geschnitten. Diese sind einfacher herzustellen, da die Blöcke in der endgültigen (viereckigen) Form produziert werden können und somit weniger Abfälle entstehen. Der Wirkungsgrad industriell hergestellter polykristalliner Zellen liegt derzeit bei ca. 12-16%
    Monokristalline und polykristalline Solarzellen bilden den Hauptanteil der derzeitig verwendeten Solarmodule.
    Bei Dünnschicht-Solarzellen werden heute verschiedene Halbleiterwerkstoffe verwendet. Vielversprechende Halbleiter sind amorphes (nicht kristallines) Silizium, CIS (Kupfer-Indium-Diselenid) und CdTe (Cadmium-Tellurid).
    Diese auf ein Trägermaterial (Glas) aufgedampften oder aufgespritzten Halbleiter versprechen für die Zukunft noch größere Kosteneinsparungspotentiale, sind aber derzeit aufgrund ihrer niedrigen Wirkungsgrade (ca. 6-8%) noch nicht sehr verbreitet.
     
     
  • Was ist ein Solarmodul?
    In einem Solarmodul werden mehrere einzelne Solarzellen auf eine Fläche aufgebracht und mit feinen Leiterbahnen verbunden. Durch Serienschaltung (Hintereinanderschaltung) mehrerer Zellen mit 0,5 Volt erhält man Modulspannungen von 18 - 50 Volt.
    Die Zellen werden zum Schutz noch zwischen Glas und einer Tedlarschicht einlaminiert. Häufig erhalten die Module noch einen Metallrahmen zur Stabilität.
     
     
  • Sind monokristalline Solarmodule besser als polykristalline Solarmodule?
    Nein! Der Solarzellentyp entscheidet nicht über die Qualität des Moduls. Über die Qualität eines Solarzelle entscheidet ausschließlich der Jahresertrag pro installierter Leistungseinheit. Die Erfahrung zeigt, dass es sehr gute polykristalline und sehr gute monokristalline Zellen gibt. Es gibt aber auch weniger gute polykristalline und weniger gute monokristalline Zellen. Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen qualitativ hochwertigen und weniger guten Modulen ist oft der Preis. Ein 5% billigeres Solarmodul kann bei gleicher Nennleistung 10% weniger Jahresertrag bringen, wodurch sich der Kostenvorteil bei der Installation zu einem schwerwiegenden Kostennachteil beim Ertrag über die Gesamtlaufzeit umwandelt. Bei den von uns angebotenen Solarmodulen handelt es sich ausschließlich um ertragsstarke Module, unabhängig davon, welcher Zelltyp verwendet wird.
     
     
  • Was besagt der Wirkungsgrad eines Solarmoduls?
    Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der eingestrahlten Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Der Wirkungsgrad gibt also nur an, ob ich für eine bestimmte Menge installierter Leistung mehr oder weniger Fläche benötige. Entscheidend für den Flächenbedarf ist der Modulwirkungsgrad. Dieser liegt bei polykristallinen Modulen etwa zwischen 9% und 13 % und bei monokristallinen Modulen zwischen 11% und 14% für Module die in Großserien hergestellt werden.
    Beachte: ein hoher Wirkungsgrad bedeutet nicht, dass ich mit diesem Solarmodul auch einen hohen Ertrag erwirtschafte!!!!
     
     
  • Was ist ein Solargenerator?
    Als Solargenerator bezeichnet man die Zusammenschaltung mehrerer Solarmodule zu einer Gesamtanlage.
     
     
  • Was ist ein Wechselrichter?
    In der Solartechnik genutzte Wechselrichter (WR) werden in Netzeinspeise-WR und Insel-WR aufgeteilt. Insel-WR wandeln den in Solarbatterien zwischengespeicherten Gleichstrom in Wechselstrom (230 V) um. Bei Netzeinspeise-WR wird der vom Solargenerator erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und über einen Einspeisezähler in das Stromnetz eingespeist.
     
     
  • Was ist ein H07-RNF-Kabel (Radox-Kabel)?
    Mit H07-RNF-Kabel werden Photovoltaikmodule untereinander und mit dem Wechselrichter verbunden. Einer der führenden Hersteller dieser Kabel ist Radox. Radox-Kabel garantieren höchste Witterungsbeständigkeit (temperatur- und UV-beständiger als herkömmliche H07-RNF-Kabel) und höchstmöglichen Ertrag. Die Kabelisolierung ist halogenfrei (keine Chlorbestandteile wie bei PVC-Isolierungen) und ist damit deutlich umweltfreundlicher als die herkömmlichen Kabel.
     
     
  • Wieviel Ertrag bringt eine Photovoltaikanlage?
    In Deutschland kann von einem mittleren Ertrag von ca. 900 kWh/Jahr pro 1kWp installierter Anlagenleistung ausgegangen werden (je nach Standort ca. 800 - 1000 kWh/Jahr).
     
     
  • Wie hoch ist die Solarstromvergütung?
    Für den ins öffentliche Netz eingespeisten Strom zahlt Ihnen der örtliche Stromnetzbetreiber im Jahr 2003 45,7 EUR-Cent pro Kilowattstunde (durch das Erneuerbare Energien Gesetz geregelt). D.h. Sie bekommen bei einer Anlagenleistung von 5 kWp (entspricht 5 x 900 kWh/Jahr = 4500 kWh/Jahr) ca. 2000,- Euro vergütet. Diese Vergütung ist gesetzlich für 20 Jahre garantiert. Damit ist die Solarstromtechnik wirtschaftlich.
     
     
  • Habe ich Verschleiß bei einer Photovoltaikanlage?
    Da an einer Photovoltaikanlage keine bewegten Teile sind, gibt es auch nahezu keinen mechanischen Verschleiß. Die erwartete Lebensdauer von Solarmodulen liegt bei deutlich über 30 Jahren. Wechselrichter halten i.d.R. nicht ganz so lange. Durch günstige Umtausch-Pauschalen entstehen bei einem Austausch des WR nur geringe Kosten

>> nach oben